Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung Haushalt und Personal

Humboldt-Universität zu Berlin | Universitätsverwaltung | Abteilung Haushalt und Personal | Personalangelegenheiten | Stellenausschreibungen | Projektkoordinator*in (m/w/d) mit vorauss. Vollzeitzeitbeschäftigung - E 13 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung befristet bis 31.12.2026; Teilzeitbeschäftigung ggf. möglich)

Projektkoordinator*in (m/w/d) mit vorauss. Vollzeitzeitbeschäftigung - E 13 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung befristet bis 31.12.2026; Teilzeitbeschäftigung ggf. möglich)

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Kennziffer
DR/118/23
Kategorie(n)
Nichtwissenschaftliches Personal
Anzahl der Stellen
1
Einsatzort

Lebenswissenschaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Bewerbung bis
29.11.23
Text

Die interdisziplinäre Einstein Research Unit "Coping with Affective Polarization" knüpft an aktuelle Debatten zu Polarisierung und deren Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt an. Übergeordnetes Ziel ist, Strategien zum Umgang mit den negativen Konsequenzen affektiver Polarisierung zu identifizieren. Konkret verfolgt der Forschungsverbund drei Ziele:

  • den Aufbau eines Berliner Polarisierungsmonitors;
  • die Identifikation von Strategien im Umgang mit affektiver Polarisierung auf der Ebene des Individuums, sozialer Interaktionen und zivilgesellschaftlicher Gruppen;
  • die Ableitung angewandter Interventionen.

 

Das interdisziplinäre Forschungsteam aus elf Principal Investigators vereint Expertise aus Psychologie, Psychiatrie, Politikwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Philosophie. Das Team arbeitet mit einem starken Netzwerk zivilgesellschaftlicher Partner*innen zusammen, um Grundlagenforschung mit regionaler Anwendung zu verbinden. Dabei kann das Team auf Vorarbeiten aus dem BUA Exploration Project "Social Cohesion and Civil Society: Interaction Dynamics in Times of Disruption" (https://www.explore-interactions.de) aufbauen. Das Vorhaben wird von Prof. Dr. Jule Specht und Prof. Dr. Hanna Schwander (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Swen Hutter und Prof. Dr. Christian von Scheve (Freie Universität Berlin) koordiniert.

Die Einstein Research Unit wird von der Berlin University Alliance (BUA) ermöglicht. Vorbehaltlich der Bewilligung durch die Zuwendungsgeber soll der Forschungsverbund zum 1. Januar 2024 seine Arbeit aufnehmen.

 

Aufgabengebiet:

  • Koordination des regelmäßigen u. produktiven Austauschs der interdisziplinär tätigen Wissenschaftler*innen untereinander (in Berlin und international) und mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft sowie enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten Personen im Rahmen des ERU-BUA-Projekts „Coping with Affective Polarization"
  • Entwicklung von Konzepten und Arbeitsmaterialien zu den Themen der Research Unit sowie Evaluation und Anpassung der Konzepte während der Projektlaufzeit
  • Beteiligung an strategischen Planungen im Förderverbund
  • inhaltliche und organisatorische Vorbereitung von wiss. Veranstaltungen und von Beiträgen zur Wissenschaftskommunikation
  • Drittmittelakquise

 

Anforderungen:

  • abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium, möglichst in einem anschlussfähigen Fach, z. B. Psychologie, Politikwissenschaft oder Soziologie
  • erwünscht:
    • abgeschlossene Promotion
    • ausgezeichnete Kenntnisse der Universitätslandschaft
    • Kompetenz in der Koordination und Leitung interdisziplinärer Forschungsverbünde
    • Interesse am Forschungsfeld affektive Polarisierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt
    • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    • gängige IT-Kenntnisse
    • Kommunikations- und Vernetzungsfähigkeiten
    • Erfahrungen in der Akquisition von Drittmitteln sowie bei der Planung von wiss. Veranstaltungen und von Beiträgen zur Wissenschaftskommunikation
    • Fähigkeit und Interesse, selbstständig sowie im interdisziplinären Team zu arbeiten

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Jule Specht (jule.specht@hu-berlin.de).

Bewerbung an

Bewerbungen (mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Lebenswissenschaftliche Fakultät, Institut für Psychologie, Prof. Dr. Jule Specht (Sitz: Rudower Chaussee 18), Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einem PDF-Dokument und dem Betreff „Bewerbung ERU-CAP-WissKoordination" an Birgit Altner (Birgit.Altner@hu-berlin.de).

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.